Aktion: Südsudan

Südsudan – eine menschenrechtliche und humanitäre Katastrophe

Seit über drei Jahren herrscht im Südsudan ein blutiger Bürgerkrieg, Schwerste Menschenrechtsverletzungen werden sowohl von der Regierungsseite, als auch von den Rebellen begangen. Amnesty International berichtet in mehreren Reports Massentötungen, Zerstörung von vor allem zivilen Einrichtungen, Krankenhäusern, Schulen, Vergewaltigungen und Verschleppungen. Amnesty International und die Afrikanische Union stufen die Vorgänge als Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verletzung des internationalen Völkerrechts ein.

Aus einem aktuellen Report: Wenn Männer verschleppt werden, werden sie getötet, wenn Frauen verschleppt werden, werden sie vergewaltigt.“ 

John, ein Überlebender von Massenmord durch Regierungskräfte berichtet Amnesty: Sie zwangen die verbleibenden acht von uns in eine der Hütten, eine Ziegelhütte mit einem Strohdach, schlossen die Tür, entzündeten das Dach der Hütte, während sie gleichzeitig mehrere Schüsse in die Hütte durch die Tür abgaben . „

„Der einzige Weg für Frauen und Mädchen sicher zu sein, ist tot zu sein – es gibt keinen Weg, um sicher zu sein, solange wir am Leben sind. So schlimm ist es.“ 
Maria, eine 23-jährige Mutter von fünf Kindern, die von Regierungskräften vergewaltigt wurde, zu Amnesty International.

 „Ich war dort mit fünf andere Frauen. Wir wurden getrennt gefangen gehalten, aber es gelang uns, miteinander zu sprechen, als wir Wasser holten. Nachts wählten die Rebellen diejenigen aus, mit denen sie n schlafen wollten.. “ 
Sophia, eine 29-jährige Mutter von drei Kindern, die von Oppositionskräften entführt und vergewaltigt wurde,

Als Folge des Konflikts sind nahezu 4 Millionen Menschen auf der Flucht, als Binnenflüchtlinge im Lande selbst oder in die Nachbarländer, Alleine Uganda hat
900 000 Menschen aufgenommen.

Im Südsudan herrscht zudem eine große Hungersnot. Die Hälfte der gut zwölf Millionen Einwohner des Landes ist auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Hungerkatastrophe könnte ich noch weiter verschärfen, da die Sicherheit der Hilfsorganisationen gefährdet ist und dadurch die Versorgung der Not leidenden Zivilbevölkerung durch die Eskalation der Gewalt massiv behindert wird.

Der Bürgerkrieg im Südsudan hat zudem über Flucht und Gewalt hinaus auch sehr viel Krankheiten zur Folge. Seit dem jüngsten Ausbruch hat die Cholera bereits Hunderte Menschen getötet. Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ ist der Meinung, dass sich die Durchfallerkrankung weiter rapide ausbreiten könnte.

Die UNO spricht von der größten humanitären Katastrophe weltweit.


 

Nehmen Sie jetzt an unserer Aktion teil.  
Wir haben Musterbriefe formuliert
und Petitionslisten erstellt. 

 

 

 

Briefvorlage und Petitionsliste an die Afrikanische Union

Briefvorlage an die Afrikanische Union (doc in Englisch)
Petitionsliste an die Afrikanische Union (pdf in Englisch)

Briefvorlage und Petitionsliste an den Präsidenten Salva Kiir Mayardit

Briefvorlage an den Präsidenten (doc in Englisch)
Petitionsliste an den Präsidenten (pdf in Englisch)

Briefvorlage und Petitionsliste an den Minister für Internationale Sicherheit

Briefvorlage an den Sicherheitsminister (doc in Englisch)
Petiltionsliste an den Sicherheitsminister (pdf in Englisch)

Übersetzung der Petitionsliste

Übersetzung Petitionsliste

Hintergrundinformationen

Hintergrundinformationen (doc in Deutsch)
Backgroud Information (doc in Englisch)

 

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Amnesty International
Koordinationsgruppe Sudan/Südsudan