Europäische Migrationspolitik: Der Khartoum-Prozess

Am Freitag, 28. November 2014, trafen sich in Rom die EU-Außen- und Innenminister, um die sogenannte „Khartoum Erklärung“ zu verabschieden. Vertreter von 58 Staaten Europas und Afrikas nahmen an den Verhandlungen teil. Der sogenannte Khartoum-Prozess soll zur Bekämpfung irregulärer Migration und krimineller Netzwerke die Kooperation zwischen der EU und Herkunfts- sowie Transitländern intensivieren. Kooperiert werden soll mit den Herkunftsländern Äthiopien, Sudan, Eritrea, Südsudan, Somalia. Djibouti und Kenia sowie den Transitländern Libyen, Ägypten und Tunesien.

Unsere mehrteilige Dokumentation zum Khartoum-Prozess und der Europäischen Migrationspolitik wird in den nächsten Monaten und Jahren immer weiter ergänzt und aktualisiert. 

Teil 1: Externalisierung der Flüchtlingspolitik