Südkordofan – ein fast vergessener Konflikt in Ostafrika

Seit Beginn der bewaffneten Konflikts im Juni 2011 zwischen der sudanesischen Regierung und der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung / Armee-Nord (SPLM / AN), haben die Menschen in SPLA-N kontrollierten Gebieten in Südkordofan unter Luft- und Bodenangriffen der sudanesischen Armee gelitten.

Die sudanesische Regierung hat immer wieder den humanitären Zugang zu den von der SPLA-N kontrollierten Gebieten verweigert mit verheerenden Folgen für die Nahrungsmittelversorgung und die medizinische Versorgung der Bevölkerung.
Die Zerstörung oder Beschädigung ziviler Objekte wie Häuser, Krankenstationen, Schulen und Märkte ist für die Zivilbevölkerung eine humanitäre Katastrophe.
Durch den zum Teil wahllosen Abwurf von Streubomben wurden und werden Felder und Ernten vernichtet.

Amnesty International betrachtet den Konflikt in Südkordofan als Kriegsverbrechen.

Eine Delegation hat vor wenigen Wochen die Gebiete besucht und dafür viele Beweise gesammelt und dies in einem Report ausführlich dargelegt.