Wenn der Staat tötet

 

Die Todesstrafe ist wie die Folter ein nicht zu rechtfertigender Eingriff des Staates in die unverletzlichen Rechte des Individuums.

Nach Überzeugung von Amnesty International darf staatliches Strafhandeln Leben und Würde des Menschen nicht antasten. Nur ein kategorisches Verbot der Todesstrafe bringt die Idee zum Ausdruck, dass menschliches Leben das höchste Rechtsgut ist.

Amnesty International ruft alle Regierungen, die die Todesstrafe noch per Gesetz vorsehen oder in der Praxis anwenden auf, alle Hinrichtungen sofort und auf Dauer zu stoppen, alle noch anhängigen Todesurteile umzuwandeln und die Todesstrafe aus den Rechtsordnungen zu streichen.

Momentan wenden insgesamt

139 Staaten die Todesstrafe nicht mehr an.

58 Staaten halten weiterhin an der Todesstrafe fest, unter ihnen auch Sudan.

 

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