Neuer Bericht über die Waffenlieferung in den Südsudan

Neuer Bericht “South Sudan: Overshadowed conflict”

Lieferungen von Waffen aus China, Ukraine und Sudan sind Mitursache von Angriffen der südsudanesischen Streitkräfte als auch bewaffneter Oppositionsgruppen auf zivile Ziele in Südsudan, das hat Amnesty International in einem neuen Bericht South Sudan: Overshadowed Conflict dokumentiert. Der Bericht untersucht die Auswirkungen unverantwortlicher Lieferungen von Waffen, Munition und Ausrüstungsgegenständen. Zahllose Menschen wurden getötet, Dörfer wurden zerstört, Hunderttausende wurden zu Flüchtlingen im eigenen Land.

“Governments must immediately stop supplying South Sudan with conventional arms which have been used to commit violations of international humanitarian and human rights law until adequate systems of training and accountability are in place,” sagte Erwin van der Borght, Amnesty International’s Afrika Direktor.

Amnesty International fordert die Regierungen auf, jede Lieferung von konventionellen Waffen an Südsudan zu unterbinden. welche mit Verletzungen des Internationalen Völkerrechts einhergehen.

Amnesty International fordert darüber hinaus alle Regierungen auf, sich für ein effektives Waffenhandelsabkommen einzusetzen, welches im Juli in New York ausgehandelt werden soll:

Der verantwortungslose und unterkontrollierte globale Waffenhandel unterstützt schwere Menschenrechtsverletzungen, Waffengewalt, Armut und Konflikte in der ganzen Welt und muss beendet werden.