2015 – Entwicklungen um das Erdöl

Aktuelle Entwicklungen rund um das Erdöl im Sudan und Südsudan 2015

 

Dezember 2015

  • 22.12.2015 Eine neue südsudanesische Ölgesellschaft namens SuDar Oil, die in den von der Opposition besetzten Gebieten arbeitet, verspricht Reformen in Hinsicht auf Korruption, Zerstörung von Leben, Besitz und Umwelt im Südsudan. Ausländische Ölfirmen hätten viel schnelles Geld verdient ohne auf die Folgen zu achten. Gemeinsam mit Nilepet soll dafür gesorgt werden, dass ausländische Ölfirmen zur Rechenschaft gezogen werden und dass die Ölgewinne den Einheimischen zugutekommen.

    http://www.nyamile.com/2015/12/22/south-sudan-new-oil-company-sudar-pushes-for-reforms-in-oil-sector/

  • 18.12.2016: Die südsudanesische staatliche Ölfirma Nilepet kündigte, laut der Sudan Tribune an, dass sie wegen der Entscheidung der südsudanesischen Zentralbank hinsichtlich des Kursverlustes der südsudanesischen Währung, gezwungen sei, den Kraftstoffpreis um das Dreifache zu erhöhen.

    http://www.sudantribune.com/spip.php?article57413

  • 07.12.2015: Sudans Präsident Omar Bashir sagte eine Woche vor Erscheinen dieser Nachricht als die Zusammenstöße zwischen seinen Regierungstruppen und den ehemaligen Rebellen SPLM anhielten, seine Armee habe Südkordofan unter Kontrolle.

    Für den Sudan besteht die Gefahr, große finanzielle Einbußen zu erleiden falls der Süd Sudan sein Rohöl nicht mehr durch den Sudan transportiert, wofür von Süd Sudan 50% des Ölpreises bezahlt werden müssen. 75% der gesamten Ölförderung erfolgt im Süd Sudan. 36,5% seines Einkommens und 90% der kompletten Exporterträge würde der Sudan verlieren falls das südsudanesische Öl nicht durch den Sudan zum Hafen geleitet würde.

    http://www.ogj.com/blogs/oil-diplomacy/2011/06/sudan-obama-urges-ceasefire-in-oil-rich-south.html

    Der Südsudan plant eine Zusammenarbeit der staatlichen Ölfirma Nilepet mit Glencore International PIc, die der Vermarktung des Öls dienen soll. Um den Schikanen des Öltransports durch den Sudan zu umgehen wird auch weiterhin über Pläne gesprochen, Ölpipelines nach/durch Äthiopien, Kenia und Uganda zu bauen.

    http://www.ogj.com/blogs/oil-diplomacy/2011/07/south-sudan-forms-oil-marketing-venture-with-glencore.html

November 2015

Oktober 2015

September 2015

August 2015

Juli 2015

  • 05.07.2015: Mit dem ehemaligen Viezepräsidenten Riek Machar verbündete Südsudanesische Rebellen haben angeblich Koch county in Unity State unter Kontrolle, was auch das hauptsächliche Ölproduktionsgebiet Tharjath einschließt. Die Rebellen befinden sich angeblich in schneller Bewegung auf Bentiu zu. 

    http://www.sudantribune.com/spip.php?article55595

Juni 2015

Mai 2015

April 2015

März 2015

  • 30.03.2015: Der Südsudan erlitt riesige Produktionsverluste von ca. 20 Millionen Barrel Rohöl als Folge der 15-monatigen Reduktion in Unity State. Laut Industrieexperten und Geologen sind die wirtschaftlichen und umweltbezogenen Schäden nicht wieder gut zu machen. 

    https://radiotamazuj.org/en/article/war-economy-irrecoverable-losses-s-sudan-oil-fields

  • 17.03.2015: Der Südsudan verspricht, sich um die Kraftstoffknappheit zu kümmern. Verursacht sei diese, so Paul Adong (Direktor der im Südsudanesischen Besitz befindlichen Nile Petroleum)durch das allgemeine Sinken des Ölpreises, Erhöhung der ausländischen Wechselkurse durch den Treibstoffmangel und die ungenügende Versorgung durch Kenia. Kenia beliefert sechs ostafrikanische Länder mit raffiniertem Öl. In Juba gibt es nur noch bei wenigen Tankstellen Treibstoff. 

    http://www.sudantribune.com/spip.php?article54315

  • 04.03.2015:Die von der Malaysischen Ölfirma Petronas kurz nach Ausbruch des Krieges 12/13 verlassene und im Krieg zerstörte Raffinerie Thar Jathstellt eine große Gefahr für Umwelt und Gesundheit dar. Das Grundwasser ist bereits jetzt nicht mehr trinkbar.

http://www.newvision.co.ug/news/665466-south-sudan-s-leaking-oil-wells-pose-health-risk.html

http://www.aljazeera.com/indepth/features/2015/03/soaked-oil-cost-war-south-sudan-150302102747401.html

  • 02.03.2015: In Juba begannen mit einem Treffen der Ölminister des Sudan und Südsudan Verhandlungen über die 2012 vereinbarten Öltransportgebühren.

http://www.sudantribune.com/spip.php?article54169

https://radiotamazuj.org/en/article/south-sudan-ask-sudan-reduce-pipeline-fees

Februar 2015

Januar 2015

http://www.voanews.com/content/south-sudan-spla-rebels-clash-oil-states/2586300.html

http://en.starafrica.com/news/fresh-fighting-around-ssudan-oilfields.html

  • 04.01.2015: Der Südsudanesische Ölminister Stephen Dhieu Dau erklärte dem Nachrichtendienst Reuters in einer Stellungnahme, dass nach Abzug von an den Sudan zu bezahlenden 884 Millionen Dollar Öltransportgebühr und Kreditzahlungen von 781 Mio. Dollar die Südsudanesische Regierung im Jahr 2014 1,71 Milliarden Dollar Öleinnahmen habe.

http://www.sudantribune.com/spip.php?article53545

http://www.sudantribune.com/spip.php?article53528

https://radiotamazuj.org/en/article/south-sudan-oil-revenue-hurt-fighting-falling-prices-2014